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Wieder ne Mz Es 250/2

im Sommer ´ 25 im Spreewald gefischt, wir dieses Beispiel technischer Geschichte grade wieder aktiviert. Nein - kein Oldtimer-bling-bling, eher ein gebrauchtes Motorrad mit Seitenwagen. Freilich gibt es bissl Farbe, neue Radlager, neue Kabel usw. Die Technik wird überarbeitet und das Boot auf Stoye SEL- Basis eigenständig gestylt. Ebenso werden die Koti gegen andere Versionen getauscht und die Originalteile wandern in´ s Regal. Nix wird zersägt.

Die Fabenfrage:? 

RAL 6005 für Tank und Lampe, der Rest schwarz.

So sah das erste Dreirad aus, das ist Jahre her. Danach kam das große HONDA- Dreirad und dann alles Mögliche.

Jetzt wird es Zeit, wieder ein Gespann zu schrauben.  Mit der Erfahrung früherer Gespanne geht das ruhig von der Hand, man braucht allerdings Geduld. Jedes Teil will gepflegt und überarbeitet werden.

Das geht bei den Rädern los, alles tot. Die Reifen, die Speichen, die Radlager - alles muss neu.

                                                            Links: So ähnlich wird auch die "Neue"

Zum Glück ist es ein Mz- Modell. Die Teile gibt es noch, entweder in der "Bucht", vom Dealer oder von Freunden, die gerne mal ein Teil spenden.

Mz ´s sind überschaubar zu reparieren. Mit üblichem Garagenwerkzeug kommt man fast rum, Leckerlis wie zum Bsp. der Zentrierbock sind einfach zu fertigen, eine alte Schwinge, bruzel - bruzel und gut.

Schön ist es, dass andere Fans sich Gedanken über Ersatzteile machen und selber produzieren. So gibt es die POM- Buchsen für das Seitenwagenfahrwerk online zu kaufen. Die Nachbau- Gummis aus Fremdfertigung halten nicht so lang. 

Die POM´ s  waren schon in der schwarzen Mz (siehe oben).

Bild: erstes Rad ist fertig

"Neu" und "fertig" - das muss neu.

16.11.2025, Fahrwerk montiert und schon mal grob justiert.

Der neue Pops, nur mal zamgesteckt zum kucken...das gleiche Rüli für´s Boot. 

Ach ja - die Ersatzteilfrage:

Mz hat genug produziert, man muss die Teile nur finden. Mit Geduld bietet die "Bucht" nahezu alles, was das Rädl begehrt. Nur Gespannteile, das ist so eine Sache. Selten, teuer und oft patiniert. Die großen Foren können teils helfen und dann gibt es noch alte Bekannte....

So habe ich kürzlich ein komplettes Fahrwerk erwerben dürfen, ungefahren. Die Führungsgummis sind freilich platt, siehe Foto oben aber da gibt es ja Ersatz. 

Die Bremsleitungen und Beläge sind ungeküsst, nur die Bremszylinder fehlten - das war nach rund 40 Jahren Lagerung zu erwarten. Die habe ich aber mittlerweile in "gebraucht" - das Fahrwerk ist grundlegend startklar.


Das Boot wird später gefertigt, aktuell schraube ich am Kabelbaum. Der wird kpl erneuert und um einige Drähte ergänzt. VierfachBlinkerei, Batterie im Boot, Steckdosen, Bremslicht PLUSgesteuert per Federschalter, also auch per Relais usw. Eine Vape liegt noch hier, das ist überschaubar.

Für alles was funkt habe ich einen Fachmann nebenan, der schaut meine Kabel am Ende in Ruhe noch an und gibt mir technische Sicherheit.


Die Weihnachtstage waren nicht umsonst. 

Die Emma hat bissl Lack bekommen, neue Kabel, Gaser überarbeitet + neuer Luftschlauch, naja - und eben alles wieder montiert.

Das dauert schon, so ein Kabelbaum hat seine Tücken. Erstmal die Anschlüsse usw. aber auch die Kabelbaumstärke unter dem Tank, da geht es eng zu und ich musste das noch einmal auftriefeln. Dann passte der Tank endlich drauf und ich konnte das kratzfrei montieren. Im Anschluss habe ich die Vape- Zündung eingebaut, das wird echt gut beschrieben vom Hersteller und man hat wenig Huddelei. 

Ach ja, das Vorderrad ist noch Altteil, das muss noch eingespeicht werden.

Und hier kommt das nächste Teilprojekt, das Boot.

Alt, patiniert und Zeitzeuge der Fahrzeuggeschichte

Wir schreiben das Jahr 1964, tiefster Winter, Schnee, Hagel, Eiszeit.
Ein neuzehnjähriger Bengel drückt sich in Leipzig am Schaufenster der "IFA-mobile" die Nase platt. Geld raschelt in Papas Börse,
Zwei Herzen pumpern wie wild und vier Augen glänzen um die Wette. Zwei Kerle, wie sie der Osten formte, stehen da und freuen sich wie sau, denn da drin leuchtete eine nagelneue Mz Es 175/1.






(Auslieferzustand kpl. schwarz inkl. schw. Sitzbank)

Am 8. Januar 1965 wurde sie dann erstzugelassen, bis 1988 durchgehend gefahren, auf Grund des offiz Verlustes der DDR- Staatbürgerschaft versteckt und nach der Wende an den Bodensee exportiert und neu zugelassen. Leider wurde dabei der DDR- Brief vernichtet, seeehr schade. 

Anschließend bekam sie 4fach- Blinker in passender Stromlinienform, die als Zeitzeuge dran bleiben werden. Rund um den herrlichen Südsee wurden Touren mit Frauli gemacht, später mit drei Töchtern und bis 2013 immer noch rund ums Dorf. Dann kam ein neues Knie und eine neue Hüfte und das Zweiradlern war aus. Im Sommer 2015 fand sie dann per Annonce ihren Weg zu unserem "Spitz" , der sie stilecht behandeln wollte, extra Einzelsitze ersteigerte aber auf Grund eines weiteren Fahrzeugerwerbes dann doch wieder abgab. 

Kurioserweise ging sie wieder über 400 km zurück in die Bodenseeregion, nach Kempten. Heute  (29.12.2023) ist sie wieder in Oberlosa eingezogen. Es bestand immer das Angebot der Rückführung und nu isse wieder da.


SHL M11

- eine polnische Weiterentwicklung der DKW RT125

Die SHL M11 wurde bis 1967 in Kielce/Polen gebaut.  Der robuste 175ccm- Motorin einem verbesserten Fahrwerk wusste durch Langlebigkeit zu überzeugen.


Diese hier wurde in der BRD auf einen Mz-Ts150- Motor umgerüstet. Der passt ohne Rahmenänderung. Lediglich der Lufi wurde angepasst.

Die M11 ist in Deutschland unbekannt, sie wurde nie offiziell importiert.

Klick

Peugeot Bima/Griffon

...ein Hühnerschreck aus Frankreich.....

Als Anhängsel eine Messetour nach Köln, hat sich doch tatsächlich dieses kleine Moped im Herbst 2019 von Leverkusen ins Vogtland verirrt. Technisch komplett ist es jetzt erst mal das Ziel, den Flitzer zum Leben zu erwecken.



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Ansicht von links

50ccm- Kraftprotz, 0,7 Ps

Die Firma Griffon aus Courbevoie/Frankreich  begann 1902 mit der Produktion von Motorrädern. Außerdem wurden zwischen 1906 und 1924 Automobile hergestellt. Der Markenname lautete Griffon. Etwa 1925 wurde Griffon von Peugeot übernommen, existierte als Marke jedoch noch bis 1955.  Link

Die hier gezeigte Peugeot Bima 1 - 49 flitzt mit ihren 0,7 Ps knapp 35 kmh. Der kupplungsfreie 2Takt- Motor wird über eine Kippmechanik an den Reifen gekoppelt. Eine Reibrolle übernimmt dabei die Kraftübertragung.

Dieses Peugeot- Schätzele gibt es kaum in der BRD. Nur wenige rübergespülte Modelle findet man im westlichen Grenzraum.


Motorstart:   Link


Fotos unserer Ahnen...

...was eben noch so rumfleucht.....

350er Jawa mit Duna-Boot.


Der Sohnemann fährt jetzt Harley.

Vorsi´s Papa, etwa Anfang der Sechziger.

SW- Bilder = von einem alten Plauener Handwerkersmeister - BK und BMW, etwa Mitte der Fünfziger, dazu eine Mz- Werksenduro (Treffenbild) , ein Blick in Spitzis Garage, etwa 2014 , dann ein umgebautes Trophy-Gespann Bj 72 und das letzte Bild - SR2- Montage

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